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Der Klassiker. Früh raus, feste Route, danach hast du den Tag frei. Am besten im Sommer anfangen – im Winter ist es dunkel und kalt, und viele hören genau dann auf.
21 Ideen – nach Alter sortiert, mit ehrlichen Zahlen
Was du arbeiten darfst, hängt vor allem von deinem Alter ab – nicht davon, wie fit du bist oder wie gern du willst. Das steht so im Gesetz. Was ein fairer Stundenlohn ist und warum der Mindestlohn für dich nicht gilt, steht auf einer eigenen Seite. Die Verdienstangaben hier sind Erfahrungswerte aus Deutschland; in Großstädten liegt es meist etwas höher, auf dem Land etwas niedriger. Alle Regeln im Detail stehen auf unserer Seite zum Jugendarbeitsschutz.
Zwischen 13 und 14 darfst du nur leichte Tätigkeiten ausüben, höchstens 2 Stunden am Tag (auf dem Bauernhof 3) und nicht vor 8 oder nach 18 Uhr. Nicht an Sonn- und Feiertagen. Deine Eltern müssen zustimmen.
Der Klassiker. Früh raus, feste Route, danach hast du den Tag frei. Am besten im Sommer anfangen – im Winter ist es dunkel und kalt, und viele hören genau dann auf.
Du musst kein Einserschüler sein – es reicht, zwei bis drei Klassen weiter zu sein als das Kind. Fang bei Nachbarn oder in deiner Schule an. Das ist oft der bestbezahlte Einstieg überhaupt.
Gut, wenn du sowieso gern draußen bist. Frag zuerst bei Nachbarn, die tagsüber arbeiten. Wichtig: Bei großen oder unruhigen Hunden erst mit dem Besitzer üben gehen.
Urlaubsvertretung in der Nachbarschaft. Wenig Aufwand, aber du brauchst Zuverlässigkeit – wer einmal die Pflanzen eingehen lässt, wird nicht wieder gefragt.
Laub harken, Unkraut jäten, Rasen mähen. Rasenmäher mit Motor darfst du unter 15 allerdings meist nicht bedienen – frag vorher nach.
Besonders für ältere Menschen im Haus. Klingt klein, wird aber oft zu einem festen wöchentlichen Termin – und zu einer guten Referenz für später.
Unter 15 realistisch nur, wenn Eltern in der Wohnung oder nebenan sind. Ein Erste-Hilfe-Kurs macht dich sofort glaubwürdiger – und viele Jugendrotkreuz-Gruppen bieten ihn günstig an.
Ab 15 giltst du als Jugendlicher. Solange du noch zur Schule gehst, darfst du bis zu 8 Stunden am Tag und 40 Stunden pro Woche arbeiten – aber nur in den Ferien, und dort höchstens 4 Wochen im Jahr. Während der Schulzeit bleibt es bei 2 Stunden täglich.
Oft früh morgens oder samstags. Feste Zeiten, feste Bezahlung, wenig Überraschungen. Viele Ketten stellen gezielt Schüler ein – frag direkt im Markt nach dem Marktleiter.
Trinkgeld macht hier oft den Unterschied. Achtung: Ab 16 darfst du bis 22 Uhr arbeiten, mit 15 nur bis 20 Uhr – für viele Restaurants ist das der Knackpunkt.
Saisonjob von Frühjahr bis Herbst. Bewirb dich im März oder April – im Juni sind die Stellen weg.
Körperlich anstrengend, dafür gut bezahlt und meist am Stück. In vier Ferienwochen kommt hier am meisten zusammen. Sag ehrlich, wenn du schwer heben nicht kannst.
Wird oft nach Menge bezahlt, nicht nach Zeit. Rechne vorher aus, wie viele Häuser du pro Stunde schaffst – sonst arbeitest du für weniger als es aussieht.
Spülen, vorbereiten, aufräumen. Weniger Kundenkontakt als im Service – gut, wenn dir das lieber ist. Fritteusen und scharfe Maschinen sind unter 18 tabu.
Spargel im Frühjahr, Erdbeeren im Sommer, Äpfel im Herbst. Früh aufstehen, draußen arbeiten. Höfe suchen oft kurzfristig – ein Anruf lohnt sich.
Jetzt auch abends und allein. Familien zahlen mehr, wenn du regelmäßig kommst und sie sich auf dich verlassen können. Bis 20 Uhr (ab 16: bis 22 Uhr).
Viele Schulen vermitteln Nachhilfe unter Schülern und zahlen sogar mit. Frag im Sekretariat – das weiß fast niemand.
Wenn du selbst im Verein bist: Kindertraining, Schiedsrichter, Kassendienst. Die Übungsleiterpauschale bis 3.000 € im Jahr ist steuerfrei – einer der wenigen echten Steuervorteile für Schüler.
Ab 16 darfst du bis 22 Uhr arbeiten, in Gaststätten sogar bis 23 Uhr. Damit öffnen sich Schichten, die vorher nicht gingen.
Verantwortung für Geld – deshalb meist erst ab 16. Gute Erfahrung für den Lebenslauf, weil du lernst, mit Kunden umzugehen.
Flexible Zeiten, du bist an der Luft. Rechne Wartung und Wetter mit ein. Bei manchen Anbietern brauchst du ein eigenes Rad.
Abendschichten und Wochenenden – passt gut zur Schule. Oft gibt es Vergünstigungen für Mitarbeiter obendrauf.
Auf- und Abbau, Garderobe, Einlass. Wenige Tage am Stück, gut bezahlt. Meldet man sich einmal zuverlässig, wird man wieder angefragt.
Als Schüler zahlst du bei einem Minijob bis 603 € im Monat normalerweise keine Steuern und keine Sozialabgaben – der Betrag kommt also fast vollständig bei dir an. Verdienst du mehr oder hast mehrere Jobs, wird es komplizierter; dann lohnt ein Blick auf die Regeln oder ein Gespräch mit deinen Eltern.
Ein eigenes Konto brauchst du fast immer. Unter 18 geht das nur mit Unterschrift deiner Eltern.
Auf SchülerMatch siehst du bei jedem Job direkt, ab welchem Alter er erlaubt ist – du bewirbst dich also nie umsonst.